
Enterbt oder zu wenig erhalten
Als Kind oder Ehepartner ja. Das Testament entscheidet über das Erbe und nicht über den Pflichtteil. Den kann es Ihnen nur in seltenen Ausnahmefällen nehmen. Fünf kurze Fragen zeigen Ihnen kostenlos, wo Sie stehen und was bis zur Auszahlung nötig ist.
Ihre Möglichkeiten
Oft genügt ein Brief an die Erben. Sie geben Auskunft über den Nachlass und zahlen den Pflichtteil aus.
Wenn es anders läuft, kommt die Auskunft spät und lückenhaft. Schenkungen fehlen darin, und die Werte sind knapp gerechnet. Gezahlt wird erst einmal nicht, denn jeder Monat Verzögerung kostet die Erben nichts. Ab hier finanzieren wir die Durchsetzung oder kaufen Ihnen den Anspruch ab. Vorstrecken müssen Sie nichts, und unsere Beteiligung oder der Kaufpreis steht fest, bevor Sie unterschreiben.
Eine Erbrechtskanzlei fordert den vollen Pflichtteil ein und klagt notfalls. Die Rechnungen dafür gehen an uns.
Wir kaufen Ihren Anspruch zu einem festen Preis. Das Geld kommt wenige Tage nach dem Notartermin, und alles Weitere regeln wir mit den Erben.
Das Prinzip dahinter
Die Kanzlei stellt ihre Rechnungen im laufenden Verfahren, und Gericht wie Sachverständiger werden erst nach dem Vorschuss tätig. Die Gebühren wachsen mit dem Streitwert, und bei größeren Nachlässen ist der schnell sechsstellig. Wer das aus eigener Tasche zahlt, nimmt am Ende oft lieber ein schlechtes Angebot als noch eine Rechnung. Nicht weil der Anspruch schwach wäre, sondern weil vorher das Geld ausgeht.
Deshalb bezahlen wir das alles bis zur Auszahlung und tragen das Kostenrisiko. Bezahlt werden wir mit einem vorher vereinbarten Anteil von dem Geld, das bei Ihnen ankommt.
Warten bringt den Erben nichts mehr, denn Gutachten und notfalls Klage kommen trotzdem. Sobald die Zahlen auf dem Tisch liegen, einigen sich beide Seiten meist, und das Ergebnis liegt oft deutlich über dem ersten Angebot.
Den Fall führt eine Kanzlei für Erbrecht, und wir finanzieren ihn. Ihre eigene Kanzlei behalten Sie, und sonst empfehlen wir Ihnen eine, die solche Verfahren regelmäßig führt.
Briefe, Fristen und Verhandlungen laufen über die Kanzlei, und jedes Angebot der Erben bespricht sie mit Ihnen. Dass wir im Hintergrund finanzieren, bleibt zwischen Ihnen, Ihrer Kanzlei und uns.
Was die meisten wissen möchten, bevor sie sich bei uns melden.
Für Kinder und Ehepartner mit einem Pflichtteil, der nicht gezahlt wird. Das betrifft nicht nur Menschen, die im Testament gar nicht vorkommen. Auch wer etwas bekommen hat, kann zu kurz gekommen sein, denn gerechnet wird mit dem gesamten Nachlass. Das gilt sogar für Vermögen, das schon zu Lebzeiten verschenkt wurde, denn solche Schenkungen werden dem Nachlass in vielen Fällen hinzugerechnet. Geschwister, Nichten und Neffen, Stiefkinder und Lebensgefährten ohne Trauschein haben dagegen keinen Pflichtteil.
Sobald klar ist, dass die Erben nicht freiwillig zahlen. Das zeigt sich meist einige Monate nach dem ersten Brief, wenn das Nachlassverzeichnis noch fehlt und die erste Rechnung der Kanzlei schon da ist. Viele kommen genau dann zu uns, und die Finanzierung lässt sich ohne Weiteres in ein laufendes Mandat einbauen. Zu lange sollten Sie nicht warten. Der Anspruch verjährt in der Regel drei Jahre nach Ende des Jahres, in dem Sie vom Testament erfahren haben.
Weil sie den Fall führt, aber nicht finanziert. Viele verlassen sich darauf, dass die Erben am Ende alle Kosten erstatten müssen. Das gilt aber nur, wenn ein Gericht das so entscheidet. Die meisten Fälle enden vorher mit einem Vergleich, und dabei trägt in der Regel jede Seite ihre eigenen Anwaltskosten. Dazu kommt, dass die Rechtsschutzversicherung im Erbrecht meist nur eine erste Beratung bezahlt und keinen Prozess. Mit einer Finanzierung übernehmen wir all das gegen einen vereinbarten Anteil am Ergebnis. Die Kanzlei richtet sich dann nach dem Fall und nicht nach Ihrem Kontostand.
Das hängt davon ab, wie lange Sie warten können und wie viel Ihnen ein fester Betrag wert ist. Die Finanzierung zielt auf die volle Höhe und braucht dafür Zeit, denn Auskunft, Gutachten und Verfahren dauern oft ein Jahr und länger. Der Verkauf bringt den Betrag kurz nach dem Notartermin. Er liegt unter dem, was Ihnen zusteht, weil wir Wartezeit, Aufwand und das finanzielle Risiko übernehmen. Wer das Geld jetzt braucht oder nie wieder mit der Familie darüber streiten will, verkauft meist. Festlegen müssen Sie sich vor der Anfrage nicht.
Vorab nichts, bei beiden Wegen. Unsere Beteiligung hängt vom Fall ab und wird am Ende von der Auszahlung abgezogen. Eine Rechnung bekommen Sie von uns also nicht, auch wenn sich ein Fall über Jahre zieht oder am Ende weniger herauskommt als erwartet. Wie hoch die Beteiligung ausfällt, erfahren Sie vor der Unterschrift. Beim Verkauf erhalten Sie stattdessen einen festen Kaufpreis unter dem vollen Pflichtteil.
Im Formular beschreiben Sie kurz Ihre Lage, und das meiste lässt sich ankreuzen. Unterlagen brauchen Sie dafür nicht. Wir lesen jede Anfrage selbst, fragen bei Bedarf nach und sagen Ihnen meist innerhalb weniger Tage, ob und welcher Weg passt. Die Erben erfahren davon nichts, und Werbeanrufe gibt es nicht. Ohne Ihre Unterschrift setzen wir nichts in Gang.
Für die Anfrage genügt, was Sie ohnehin wissen. Wir sagen Ihnen dann, welcher der beiden Wege zu Ihnen passt und was der nächste Schritt wäre.